Von lustig bis besinnlich
von Peter Thiele
Traditionelle Adventslesung des Fördervereins Stadtbücherei Lage
Lage. Mit viel Freude präsentierte der Förderverein Stadtbücherei Lage e.V. seine alljährliche Adventslesung. Zu Beginn der Adventszeit präsentierten Mitglieder des Fördervereins Stadtbücherei Lage e.V. wie jedes Jahr einige Kurzgeschichten und Gedichte rund um Weihnachten und den Advent. Pünktlich zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes in Lage am Freitag, 28. November, öffnete die Stadtbücherei um 19 Uhr ihre Türen und begrüßte zu der alljährlichen Adventslesung des Fördervereins. Dabei wurde viel gelacht, in Erinnerungen geschwelgt und das Herz der Weihnacht beschworen.
Carolin Jenkner-Kruel trug ihr eigenes Gedicht „Oh, du schöne, grüne Weihnacht“ vor – ein Gedicht für die ganze Familie, das zum Nachdenken anregt. Klaus Landrock und Elisabeth Varnholt erfreuten die Gäste in der vollbesetzten Stadtbücherei mit Texten von Mark Spörrle aus dessen Buch „Aber dieses Jahr schenken wir uns nichts“. Michael Biermann brachte die Anwesenden mit der Geschichte „Das Weihnachtsbaumwunder“ von Harald Martenstein zum Lachen. Zur Pause trug er den Gerhard-Polt-Klassiker „Nikolausi“ zusammen mit Tochter Madeleine vor. Madeleine Biermann las dann nach der Pause die Geschichte „Tante Walburga“ von Stefanie von Wietersheim. Und Nicole Biermann erheiterte die Gäste mit der „Geschichte vom Lametta“.
Besinnlich wurde es u.a. mit dem „Kaschubischen Weihnachtslied“ von Werner Bergengruen, welches von Margarete Wißmann gesprochen wurde. Das Gedicht thematisiert, wie das Jesuskind behandelt würde, wenn es in Kaschubien (ein Landstrich in Pommerellen in Polen) geboren worden wäre. Die Strophen beschreiben die Wärme, die Kaschubische Heimat, und wie alle fromm und glücklich würden.
Musikalisch begleitet wurde der Abend von Musikern der Musikschule Lage. Klassiker wie „Jingle Bells“, „God rest you merry gentlemen“ oder „Maria durch ein' Dornwald ging“ wurden von Lena Böger und Mattheo Herde an der Violine sowie von Linus Berg und Janine Dahlmann (stellvertretende Leiterin der Musikschule) an der Gitarre präsentiert. „Oh du fröhliche“ sangen alle Gäste des Abends traditionsgemäß freudig gemeinsam.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Die rund 50 Gäste erhielten kostenlos belegte Brote, Gebäck, frische Waffeln, heißen Punsch und Kaltgetränke – wobei sich der Förderverein jedoch über eine Spende freute.
Die Organisatoren, Vortragendenden und Musiker bekamen viel Applaus und viel Lob für den Abend. Besucher äußerten sich sehr angetan über die Atmosphäre und das Programm und freuten sich auf ein Widersehen im nächsten Jahr.
Das Foto zeigt Elisabeth Varnholt bei ihrem Vortrag. Das Publikum in der vollbesetzten Stadtbücherei lauscht gespannt.
Text und Foto: Michael Biermann.