Lagenser FDP-Fraktion erkundigt sich nach Maßnahmen gegen Eichenprozessionsspinner

von Peter Thiele

Aktuelles - Platzhalter-Bild

Lage. Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Lage hat eine Anfrage an die Stadtverwaltung zum Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner gestellt. Die Liberalen möchten einen Überblick darüber erhalten, wie sich die Ausbreitung des Schädlings in den vergangenen Jahren entwickelt hat, welche Maßnahmen die Stadt ergreift und wie Bürgerinnen und Bürger über mögliche Gesundheitsgefahren informiert werden. „Der Eichenprozessionsspinner stellt nicht nur eine Herausforderung für den Baumbestand dar, sondern vor allem auch ein Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung. Gerade an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten, ist ein konsequentes Monitoring und ein zügiges Handeln besonders wichtig“, erklärt Martina Hannen, FDP-Fraktionsvorsitzende. Mit ihrer Anfrage möchte die FDP-Fraktion unter anderem erfahren, an welchen Standorten auf städtischen Flächen in diesem Jahr bislang Nester festgestellt wurden und wie sich die Zahl der Befälle in den vergangenen fünf Jahren entwickelt hat. Darüber hinaus interessieren sich die Liberalen dafür, nach welchen Kriterien die Verwaltung über eine Bekämpfung entscheidet und welche Verfahren derzeit zur Eindämmung des Eichenprozessionsspinners eingesetzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt der Anfrage liegt auf besonders sensiblen Bereichen wie Schulhöfen, Kindertagesstätten, Spielplätzen, Sportanlagen, Friedhöfen sowie Fuß- und Radwegen. Die Freidemokraten möchten wissen, ob diese Bereiche gesondert überwacht werden und wie die Stadt sicherstellt, dass mögliche Gefahren frühzeitig erkannt werden. „Transparenz ist uns in diesem Zusammenhang besonders wichtig. Bürgerinnen und Bürger sollten nachvollziehen können, wo Befallsstellen vorhanden sind und welche Vorsichtsmaßnahmen empfohlen werden. Gleichzeitig möchten wir erfahren, welche finanziellen Aufwendungen der Stadt durch die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners entstehen“, ergänzt Olaf Henning, FDP-Ratsmitglied.
Die FDP-Fraktion bittet die Verwaltung außerdem um Auskunft darüber, wie die Öffentlichkeit derzeit über aktuelle Befallsstellen und gesundheitliche Risiken informiert wird. Die Antworten sollen in einer der kommenden Sitzungen des Ausschusses für Klimaschutz und Umwelt oder eines anderen thematisch zuständigen Fachausschusses vorgestellt werden.